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5 September 2010 08:49
 

.: Innovationen am Telefon :.

Montag 26. 10. 2009
Neuerscheinung

Absolut gelungene, angenehm kantige und authentische Platte

Die limitierte „Deluxe Edition“ von „Williamsburg“ erscheint als 40 Seiten starkes, im Hardcover gebundenes Buch in CD Größe. Der Inhalt ist von höchster Qualität und featured hervorragende Fotos von Bryan Adams. Zudem gibt es einen zusätzlichen Song namens „Du bist so fotogen“ sowie ein Videotagebuch, das einen großartigen Eindruck vermittelt in welcher Atmosphäre dieses Album entstanden ist.

Nach nahezu vier Jahren Studioabstinenz, lieferte Marius Müller-Westernhagen bereits im letzten Jahr mit seinem Wunschkonzert eine fulminante Rückkehr auf die Spitzenpositionen der deutschen Charts. Und krönte das Ganze zudem mit ausverkauften Konzerten wo er mit seinen Fans gemeinsam den „Birthdaybash“ anlässlich seines 60ten Geburtstages beging. Jetzt wird nachgelegt. „Williamsburg“ ist das 18te Studioalbum von Marius Müller-Westernhagen. Und mit dem Alter und der Erfahrung ging Marius Müller-Westernhagen selbstbestimmter und entspannter denn je an die Arbeit. Ohne die Hektik, die das Leben im Scheinwerferlicht mit sich bringt, gönnte er sich im letzten Frühling einen Blick über den deutschen Tellerrand. Nachdem die Kompositionsarbeit erledigt war, scharrte er im New Yorker Stadtteil Williamsburg mit Peter Stroud (Acoustic-Guitar, Electric-Guitar), Larry Campbell (Acoustic-Guitar, Electric-Guitar, Resonator-Guitar, Pedal-Steel, Violin), Jack Daley (Bass), Andy Newmark und Shawn Pelton (Drums) wie auch Kevin Bents (Keyboards, Acoustic-Guitar, Electric-Guitar) einige der begehrtesten Musiker Amerikas um sich. Ohne viel von Westernhagens Karriere, den Erfolgen, den Diskussionen um den eigenwilligen Star zu wissen, legten sie los. Auf einen Schlag war die Band da und ließ ihre Energie und Kraft zusammen mit dem Sänger Müller-Westernhagen frei.  

 

Der bloße Studioaufenthalt für die Aufnahmen dauerte gerade mal ein paar Wochen. Auf „Williamsburg“ verbindet sich die Frische einer Spontan-Session mit der Souveränität und Klasse mit der nur ausgewiesene Könner ihr Handwerk leicht aussehen lassen. Der bloße Studioaufenthalt für die Aufnahmen dauerte gerade mal ein.  

 

„Williamsburg“ ist ein Album mit Biss, mit lebendigen, kantigen und gelegentlich herausfordernden Rock ‚n’’ Roll. Man spürt intuitiv wie die neue Band dem erfolgverwöhnten Musiker inspiriert hat, ihm Feuer unterm Hintern gemacht hat und ihn über sich selbst hat hinaus wachsen lassen.

 

Darüber hinaus wurden die Songs, die Geschichten und die wunderbaren Melodien, die die Menschen mit Marius Müller-Westernhagen verbinden keinesfalls, vernachlässigt. Westernagen ist wieder da und hat noch einiges zu erzählen. „Williamsburg“ ist voll von tollen Songs, die unter die Haut gehen. Die Normal CD enthält 12 davon. Reinhören – es lohnt sich.

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Montag 19. 10. 2009
Neuerscheinung

Das Album mit Gefühl

Seit 16. Oktober ist das vierte Michael Bublé-Studio-Album Crazy Love in den Plattenläden, das neben elf ausgesuchten Standards aus allen Epochen wieder zwei Eigenkompositionen des charmanten Sängers und Entertainers enthält.

In den vergangenen sechs Monaten hatte sich Michael Bublé in verschiedene Studios in LA, Brooklyn, New York und seiner Heimatstadt Vancouver zurückgezogen, um sein ultimatives Album über die unvermeidliche Achterbahnfahrt einer Liebesbeziehung aufzunehmen. Dabei beschritt er für sich ganz neue Wege: "Ich bin an das neue Album anders herangegangen als an die Vorgänger. Es sollte so organisch klingen wie möglich und die Fans sollten das Gefühl bekommen, als wären sie direkt bei mir im Studio. Also setzten die Musiker und ich uns gemeinsam in einen Raum und ließen die Sounds bei den Aufnahmen ineinanderfließen. Es ist weder gekünstelt noch zu perfekt. Man fühlt den Unterschied, wenn man es hört."

  

Zum Repertoire von Crazy Love gehören neben dem Van Morrison-Edelstein Crazy Love auch Klassiker wie Cry Me A River, Georgia On My Mind, You’re Nobody Till Somebody Loves You und Baby (You’ve Got What It Takes), das Bublé mit Sharon Jones und The Dap Kings aufnahm. Für den abschließenden Song des Albums, Stardust, empfing Bublé zudem die A Cappella-Formation Naturally 7 im Studio, die ihn sehr erfolgreich auf seiner letzten Tour supportete. Crazy Love wurde von David Foster, Bob Rock und Humberto Gatica produziert.

 

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Freitag 16. 10. 2009
Neuerscheinung

Härter geht’s nicht: Rammstein bringen “Liebe ist für alle da” unters Volk

Ihre "Pussy" haben sie ja schon im vergangenen Monat losgelassen und die Fangemeinde nahm es wohlwollend auf. Vor allem das Video sorgte für Schlagzeilen in den Medien: Blank ziehen ist nichts dagegen, typisch Rammstein, dachten viele. Nun rollt die nächste harte Druckwelle in Richtung Charts. “Liebe ist für alle da”, das sechste Studio-Album in 15 Jahren und ganz der typische Rammstein-Sound.

 

Elf neue Stücke, die diesen erneut redefinieren. Vier Jahre nach “Rosenrot” und drei Jahre nach ihrem letzten Lebenszeichen, der Live-DVD/CD “Völkerball”, präsentiert sich die Band druckvoll und ausdifferenziert.

 

Warnung: “Liebe ist für alle da” ist nicht zum schmusen oder kuscheln: Allein schon die benannte Single "Pussy" rammt sich in Herz. Mit Vollgas auf der Autobahn der deutschen Klischees, wo mit Worten wie Bratwurst, Blitzkrieg und Mercedes-Benz dem Nahkampf zwischen den Geschlechtern gehuldigt wird – ab ins Ausland, vorbei an der Heidi mit ihren Burgen und weg vom deutschen Fräuleinwunder. Da lauert das Vergnügen wie ein gähnender Abgrund…

 

Hier regiert die Realität. Härter geht’s nicht.

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