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9 Februar 2010 09:18
 

.: Innovationen am Telefon :.

Freitag 22. 01. 2010
Neuerscheinung

HIM - Screamworks-Love In Theory And Practice

Nach dem kompositorisch als auch textlich eher sperrigen, harten und düsteren Vorgänger„Venus Doom“ ist das siebte Studio-Opus „Screamworks: Love in Theory and Practice“ nun eine deutlich leichtere, fast schon fröhliche Angelegenheit. Aber natürlich nur fast, denn neben prominenten 80er-Reminiszenzen, sowohl in Richtung klassischen Melodic-Rocks, des Synthie-Pops von Bands à la Depeche Mode und a-ha sowie modernen, harten Grooves, ist das Gothic-Element selbstverständlich weiterhin sehr prominent vertreten.

 

Einen großen Anteil an der Vielfalt des neuen Materials hatte dabei zweifellos der erstmals als HIM-Producer fungierende Matt Squire (Taking Back Sunday, The Used, Panic! At the Disco). Da sich die Songs schon beim Schreiben anders anfühlten als alles, was man bis dato veröffentlicht hatte, wollte Valo auch einen frischen Ansatz in Sachen Produktion. Aus den USA kam dann Squires Name ins Spiel, was sich als wahrer Glücksgriff herausstellen sollte. Bereits bei der ersten Begegnung mit dem Band-Mastermind machte es ganz laut „klick“.

 

So begaben sich HIM also erstmals in die Glitzerwelt von Hollywood, um eines ihrer Werke aufzunehmen, und Valo schwärmt noch heute: „Die Studioszene von Los Angeles ist ein wahres Paradies, wenn man ein Rockalbum machen will.“

 

Das Ergebnis sind 13 Stücke, die streckenweise sehr unterschiedlich, fast gegensätzlich ausgefallen sind, im Gesamtkontext aber ein atemberaubend homogenes Ganzes ergeben. Unter dem Heartagram vereint, treffen nun also – wie etwa bei der grandios eingängigen Single „Heart Killer“ – 80er-Sounds auf moderne Rhythmik. Gleichberechtigt existieren Breitwand-Hymnen vom Schlage „Scared To Death“ oder „Love, The Hardest Way“ neben Besinnlichem im Stile von „Katherine Wheel“ oder druckvollem, von Valos bisher souligster Gesangsleistung (u. a. „Like St. Valentine“) verziertem Düster-Metal. Der Widerspruch bei konsequenter Fortführung des eigenen Stils ist und bleibt die Trumpfkarte von HIM.

 

Zum Album-VÖ plant die Band einige Club-Shows in Deutschland sowie Finnland, England, Frankreich und den Niederlanden zu spielen. Daraufhin geht es nach Australien, Japan und weiter nach Nord- bzw. Mittel- und Südamerika. Im Sommer folgen diverse Festivals, und im Herbst wird es dann die große Europa-Tour geben.

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Donnerstag 14. 01. 2010
Neuerscheinung

Owl City - Ocean Eyes

Owatonna in Minnesota ist ein Kaff das Schlaflosigkeit fördert. Im Falle von Adam Young war das sogar gut, denn so kam er auf die Idee seine Band OWL CITY zu gründen. Nach gerade mal 2 Jahren Bandgeschichte und dem dritten Album frisch in den CD-Regalen, hat er es aber geschafft - er ist No. 1 in den US-Billboard-Charts. Jetzt glaubt aber ja nicht, daß Adam Young R´N`B oder HipHop Musik macht. Mit dem Titel "Fireflies" konnte OWL CITY die Topchartplatzierung knacken und das Album "Ocean Eyes" fand sich in den Albumcharts unter den Top10 wieder.

OWL CITY’s kann das Niveau von niveauvoll lebensbejahender Musik nicht immer halten. Speziell dann nicht, wenn plötzlich Eurodance-Synthpop erklingt. Nicht die einzige Schwachstelle von Adam Young & Co, glücklicherweise überwiegen aber die positiven Aspekte in "Ocean Eyes".

 

Einer dieser Aspekte ist Lebensfreude - diese kann man bereits beim Opener "Cave in" raushören. Synthpop in seiner lebendigsten Form erhält sofort Gehör. Der Beat schiebt sanfttackernd an, sanfte Elektroflächen ziehen neblig wabernd über die Stimme von Adam Young. Rhythmisch taktend wiegt sich der Song freudig in der vocoderverzerrten Stimme, unterdrückt textliche Gefühlsausbrüche jedoch geschickt - um sich das Glücksgefühl für den Refrain aufzusparen.

 

Elektroniklastig blubbern die Soundeffekte bei "Hello Seattle" einer etwas blassen Hommage an diese bedeutungsvolle Stadt, aber keineswegs so peinlich wie das nach Ibiza-Space-klingende "Umbrella Beach". Der Eurodancefaktor mit Drummachinebeats bringt zwar Tanzbarkeit, die erneut effektgestärkte Gesangsstimme beginnt aber störend zu werden. Glücklicherweise besinnt sich Young mit "The Saltwater Room" wieder auf seine Stärken.

 

Mit "Meteor Shower" und "On the wing" zeigen sich OWL CITY wenig experimentierfreudig und präsentieren den gewohnt agilen Synthpop mit hohem Nettigkeitsfaktor. Erst der Charthit "Fireflies" lässt "Ocean Eyes" förmlich explodieren. In einer bonbonbunten, zuckersüßen Konfettiwolke. Ja, "Fireflies" schüttet mehr Endorphine aus, als die drei Schokotafeln, die man neulich aus Frust in fünf Minuten weggeputzt hat. Großen Anteil daran hat, die agilblubbernde Effektverspieltheit - welche einem das Gefühl vermittelt sich in einer Unterwassererlebniswelt aus Sodawasser zu befinden. Harmonisch vereint mit den zickigen Streichern und Adam Youngs geradezu soghaften Sprechgesangseinsatz wähnt man sich schnell in einer Sphäre der Glückseligkeit. Kein Wunder also, daß der, sich perfekt aus seinem Kokon schälende, Refrain für dieses wärmende Gefühl ums Herz sorgt.

OWL CITY schafft es leider nicht mehr diese Perfektion zu wiederholen, auch wenn "Tip of the Iceberg", "Vanilla Twilight" und "Tidal Wave" keineswegs die Freude am Hören trüben. Doch hätte "Vanilla Twilight" sicherlich das stimmigere Outro ergeben, denn "Tidal Wave" wirkt gar konstruiert.

 

"You would not believe your eyes if ten million fireflies..."

Mit eben diesen Worten beginnt "Fireflies" - der Titel welcher den Kauf von "Ocean Eyes" allein rechtfertigt. Auch wenn OWL CITY textlich nicht so tiefgreifend gefühlvoll agieren, revolutionieren Sie das Indietronicagenre doch auf Ihre eigene Art und Weise.

 

*** I`D LIKE TO MAKE MYSELF BELIEVE THAT PLANET EARTH TURNS SLOWLY***

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Montag 04. 01. 2010
Sondersendung

Vielen Dank / Thank you

Vielen Dank an alle Hörer der Sondersendungen. Wir von CnR Project waren völlig von den Socken als wir die Auswertungen zu den Zuhörer Zahlen aus aller Welt bekommen haben (Viele Grüsse an Daniel – USA). Man, wir haben ja sämtliche Rekorde bei Pyroradio gebrochen und waren knapp an der max. Anzahl der möglichen Zuhörer Zahl.

 

Vielen Dank auch für die Flut an Emails. Wir werden sämtliche Vorschläge und Wünsche prüfen und sie in den nächsten Sondersendungen einfließen lassen.

 

Noch ein Mal: VIELEN DANK!

 

Wir hoffen, Ihr hattet mindestens genau so viel Spaß wie wir...

P.S. Du kannst CnR Project auch für Deine Party buchen ;)

 

- English Version -

 

Thanks to our audience of our special show. We (CnR Project) were swept of our feet as we have seen the analysis of the listener numbers from all over the world (greetings to Daniel – USA). We broke all records at Pyroradio and we have nearly reached the maximum of possible listener.

 

Also thank you very much for the flood of Emails. Of course we will check all suggestions and wishes and if possible we will implement it within our next special show.

 

Again: THANK YOU!

 

We hope you had as much fun as we had...

 

p.s. you can book CnR Project for your party ;)

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